zum Thema :

                                       M U N D G E R U C  H

 

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Auf
Distanz



Weicht Ihr Gegenüber auffällig zurück, sobald Sie mit Ihm ins Gespräch kommen ? Vielleicht schlägt ihn schlechter Atem in die Flucht....
Was tun, wenn lästiger Mundgeruch einfach nicht zu bekämpfen ist ? Oft sind genau jene davon betroffen, die ein gepflegtes Gebiss vorweisen und trotzdem unter schlechtem Atem leiden.
Vielleicht nehmen jene den Rat "Beiss die Zähne zusammen" zu wörtlich und toben ihre Stressituationen durch nächtliches Knirschen an ihren Zähnen aus.

Aas

Mundgeruch

          nicht nur unangenehm ....


I

n Österreich betreiben 51% der Bevölkerung regelmäßige Zahnpflege.
49% tun dies sporadisch bis nie. Beiden Gruppen ist aber eines - wenn
auch mit unterschiedlichen Prozentpunkten - gemeinsam, sie leiden an einer Krankheit, die ihnen durch ihre Umgebung auf mehr oder weniger charmante Weise mitgeteilt wird:  Sie stinken aus dem Mund:
Bei Patienten, die unter Karies (deutsch: Zahnfäule) leiden oder Speisereste besonders im Bereich der Zahnzwischenräume nicht ausreichend entfernen, ist die Diagnose recht einfach. Eine Studie der Grazer Universitätsklinik beweist, dass bei jedem, der seine Zähne drei Tage lang nicht reinigt, die Bakterienanzahl im Mund wesentlich höher ist als im Darminhalt.

Aber es gibt auch Patienten, die ein gepflegtes Gebiss vorweisen können und trotzdem unter Mundgeruch leiden.
Hier ist besonders an die große Gruppe zu denken, die den Rat: BEISS DIE ZÄHNE ZUSAMMEN zu wörtlich genommen hat und ihre Stresssituationen durch nächtliches Knirschen an ihren Zähnen austobt. Dabei werden Druckkräfte von bis zu 100 kg und mehr auf die Zähne ausgeübt. Es ist einzusehen, dass es dabei zu Verletzungen des Zahnhalteapparates kommen muss, die sich durch kleinere Blutungen und in der Folge durch Parodontose manifestieren.

Wer mit offenem Mund schläft, eventuell dabei schnarcht, also die Nasenatmung durch Polypen, allergischen Dauerschnupfen etc. nicht intakt ist, bewirkt dadurch ein starkes Austrocknen der Mundschleimhaut. Ein idealer Nährboden für Bakterien, die durch das Fehlen des bekterienhemmenden Speichels sozusagen "bei Hof speisen" und sich ungezügelt vermehren können. Dasselbe gilt auch für Patienten, die starke Raucher sind oder den Alkohol zu ihrer Hauptnahrung erklärt haben.

Wer sich gerne mit sogenannten "Kalorienbomben" eindeckt, sollte bedenken, dass dabei die Zähne mit schmelzschädigenden Substanzen geradezu eingewickelt werden. Wer darüber hinaus vor zwei Stunden nach der Mahlzeit seine Zähne reinigt, entfernt nicht nur die Beläge sondern auch einen Teil des aufgeweichten Zahnschmelzes. Wenn es also schon sein muss: vor dem Essen Zähne putzen und durch fluoridhaltige Gele einen Schutzmantel erzeugen, der Aufweichung des Zahnschmelzes verhindert.

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass sämtliche Magen-Darmerkrankungen aber besonders alle Krankheiten, die in hohen Maße die Abwehrkräfte des menschlichen Körpers reduzieren, den von vielen leider nur als lästig empfundenen Mundgeruch auslösen können.

Nur der Zahnarzt Ihres Vertrauens kann durch eine eingehende Untersuchung die wahre Ursache dieses Mundgeruches feststellen und durch ein speziell für Sie entwickeltes Mundsanierungsprogramm bei ernsthafter Mitarbeit Ihrerseits auch heilen.

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