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6. Monat
Ersatz einer Milchmahlzeit durch eine Kombination aus Gemüse- Kartoffel- und Fleischmus.
Wegen der strengen Herstellungsvorschriften bei Babykost aus dem Glas ist diese zu
bevorzugen; ersatzweise eigene Zubereitung aus Biokost.
Sollte schon das Zahnen beginnen, das Baby unter Aufsicht auf eine harte Brotrinde beißen
lassen. |
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7. Monat
Ersatz der zweiten Milchmahlzeit (abends) durch einen Vollmilch-Getreide-Brei. Nach
Möglichkeit keine fertigen Instant-Breis, da diese neben ihrem unverhältnismäßigen
Preis häufig stark zuckerhaltig sind. |
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8. Monat
neben zwei Milchmahlzeiten und den beiden anderen Ersatzmahlzeiten (s.o.) kann jetzt mit
einem zuckerarmen Obstbrei als 5. Mahlzeit begonnen werden. |
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bis zum ersten Lebensjahrende
Allmählich kann auf die normale Familienkost umgestellt werden; dabei sparsam mit Salz
und Gewürzen umgehen. Etwa ab dem 10. Monat wird Naturjoghurt oder Dickmilch vertragen;
Quark erst ab dem 1. Geburtstag. |
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die nächsten Jahre
mindestens eine warme Mahlzeit mit Gemüse als Hauptgrundlage; dazu Kartoffeln, Nudeln
oder Reis und wenig gedünstetes Fleisch oder Fisch. Sonst normale Familienkost (fettarm,
nichts Frittiertes oder scharf Angebratenes) und für Zwischendurch mal ein Müsli, eine
rohe Möhre und viel frisches Obst und Nüsse. Für ausreichende Flüssigkeitszufuhr
(mindesten ½ Liter/Tag) sorgen. |
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Das sollte nicht sein
Keine vegetarische Kost, denn das Kleinkind braucht zum gesunden Wachstum Milch, Eier und
Fleisch; eventueller Fleischersatz durch reichlich Gemüse und Getreideprodukte.
Als Getränke Mineralwasser, Saft oder Tee (beide ungesüßt). Kein Dauernuckeln an dem
Fläschchen, da der Speichel seine Produktion zurückfährt und ohne diesen Schutz die Zähne
rasch von Karies angegriffen werden. |
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spezielle Kost bei Allergieneigung
fordern Sie die Broschüre " Empfehlungen für die Ernährung von
allergiegefährdeten Säuglingen" von der 'Deutschen Gesellschaft für Ernährung,
Broschürenversand, Postfach 930201, 60457 Frankfurt' gegen eine Gebühr von 2,50 DM + 3,-
DM Porto an. |
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Generell gilt:
Je weniger das Baby an der Brust trinkt, desto mehr Flüssigkeit muss durch Getränke
ergänzt werden. Normales Leitungswasser ist hygienisch und bakteriologisch unbedenklich.
Meist überflüssig ist in zivilisierten Ländern ein "stilles" Mineralwasser,
welches den Aufdruck "für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet"
trägt (s.u.). Beim
Tee-Fläschchen darauf achten, dass die Instant-Tees
zuckerfrei sind, sonst kommt es leicht zu dem
gefürchteten "Nursing-Bottle-Syndrom". |