| zum Thema : | Fissurenversiegelung schützt junge Zähne |
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"Das Versiegeln der
Fissuren unterbricht nicht nur die mikrobiellen Überlebensbedingungen in der Fissur, es
wird dadurch auch eine mundhygienegerechte Glattfläche gebildet. Vor allem bei Kindern
ist das Versiegeln eine lobende Maßnahme."
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| Diagnostik Wie wird versiegelt ? |
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| 80 Prozent der Karies entstehen auf der Kaufläche
der Backenzähne. Die Kaufläche bietet mit ihren engen Spalten, Einkerbungen und
teilweise ampullenförmigen Erweiterungen am Grunde einer Fissur den Bakterien der
Mundhöhle einen geschützten Lebensraum. Die Selbstreinugung durch den Speichel ist nicht
möglich. Ein besonders kritischer Zeitpunkt für den Beginn der Fissurenkaries ist die Zeit zwei bis vier Jahre nach dem Durchbruch der Zähne. Durch die nicht abgeschlossenen Mineralisierungsvorgänge ist der Schmelz in dieser Zeit besonders anfällig für Säure und somit kariesanfällig. Fissurenversiegler bedecken die Kaufläche mit einer undurchlässigen Kunststoffschicht. Somit wird das Eindringen von Bakterien in die Fissur und die Nahrungszufuhr für die Bakterien unterbunden. Es kann nun nicht mehr ausreichend Säure für die Enstehung einer Karies gebildet werden. Es kommt zu einem rapiden Absinken lebensfähiger Keime. Diagostik Fissurenversiegelungen sollen ausschließlich an kariesfreien Grübchen und Fissuren gemacht werden. Kariesfreie Fissuren zeigen optisch keinerlei Braunverfärbungen oder kreidige Veränderungen. Wie wird nun versiegelt ? 1. Reinugung: 2. Trockenlegung: 3. Säure-Vorbehandlung: 4. Auftragen und Aushärten des Versiegelungsmaterials
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